Kabinettausstellung über den Architekten Theodor Zeerleder (1820 - 1868), der im Auftrag von Albert de Pourtalès vor 160 Jahren den orientalischen Rauchsalon gestaltet hat.

Der orientalische Rauchsalon (Selamlik) im Schloss Oberhofen wurde nach den Plänen des Berner Architekten Theodor Zeerleder (1820 – 1868) entworfen und 1855 vollendet. Seine Orientstudien und Reisebeschreibungen, die im Oberhofner Fumoir ihren unmittelbaren Niederschlag erfuhren, werden erstmals gezeigt.

Im Schloss Oberhofen schuf der bis heute selbst in ern nur wenig bekannte Architekt eines der spekatkulärsten Interieurs in der Schweiz. Zeerleder konnte nur eine geringe Anzahl seiner Bauprojekte realisieren. Eines davon ist die Nachbildung eines Kairoer Empfangssaals im obersten Geschoss des mittelalterlichen Bergfrieds.

Auftraggeber war der ebenfalls vom Orient begeisterten Graf Albert de Pourtalès (1812 – 1861). Hier stützte Zeerleder sich auf Architekturstudien, die während seiner zwei Orientreisen in den Jahre 1847/1848 und 1849/1850 in Kairo entstanden sind.